Anfang, Ende, Mitte, Leben

Dieses Thema im Forum "Andere/r Kummer, Sorgen, Probleme" wurde erstellt von Menschenseele, 29 Januar 2014.

  1. Gegenwart, das Hier und Jetzt. Worte, geschrieben, entstanden in meinem Kopf. Ich, wer bin ich?
    Ein Mensch mit der "Volkskrankheit" Depression.
    Es wird viel darüber berichtet, es ist in den Medien präsent.
    Mir persönlich hilft das nicht weiter, denn ich bin alleine.
    Was nützt es mir, wenn darüber berichtet wird?
    Das begreifen der "normalen Menschen", was es ist, was es heißt, mit Depressionen zu leben, ist nicht möglich.
    Es scheint aus meiner Sicht, einfach eine Mode zu sein, darüber zu reden, Berichte zu schreiben, es in der Medienwelt zu erwähnen.
    Das ist auch gut so, für die kommenden Generationen, denn wen darüber geredet wird, bleibt es auch in der Erinnerung.
    Ich selber, ich leide unter dieser Erkrankung, es ist ein "Kampf gegen eine Windmühle".
    Nur ich selber, lebe in meinem Körper, ich selber empfinde, ich selber habe meine eigene Gedankenwelt.
    Die Traurigkeit, die ich in mir trage, gehört zu mir, sie ist ein Teil meines Lebens.
    Glück empfinde ich, wenn ich einen Regenbogen entdecke, wenn ich den Regen in meinem Gesicht spüre. Glück, wenn ich im Wald Rehe entdecke, wenn ich einem kleinem Bach beim rauschen zuhören kann.
    Glück ist für mich, wenn ich einen Baum entdecke der hunderte von Jahren alt ist.
    Glück ist für mich, das wir die Sonne haben, sie ermöglicht das Leben auf unserem Planeten. Glück ist für mich, das ich auf diesem blauen Planeten geboren bin, ein Planet, der vielleicht einzigartig im Universum ist.
    Glück ist, das mein Körper frei von Krankheiten ist. Ich kann sehen, hören, sprechen, gehen, laufen, tanzen.
    Glück ist, ich lebe in einer Demokratie, in einem Europa ohne Krieg, was eine Generation vorher nicht so gewesen ist.
    So viel Glück, ich müsste zu hundert Prozent glücklich sein.
    Es dürfte kein Tag der Traurigkeit, für mich geben.
    Traurigkeit, ich bin so traurig, das der Schmerz kaum für mich zu ertragen ist.
    Ich schreibe wieder einmal ins Forum. Eigentlich habe ich Angst davor, weil ich bei meinem letzten schreiben, etwas ausgelöst habe, was ich absolut nicht wollte.
    Ich schreibe diese Worte, werde sie auch absenden. Egal was passiert.
    Depression, meine Erkrankung. Ich versinke nicht in Selbstmitleid, ich mache niemanden dafür verantwortlich, gebe keinem die Schuld.
    Ich weiss, das ich mein eigener Architekt bin, ich selber habe es alleine in der Hand, ich selber kann mir nur alleine helfen.
    Wir Menschen sind nicht alleine, wir sind Milliarden, wir haben Freunde, wir haben Gesellschaft.
    Ich, mit meinen Depressionen, fühle mich einsam, ich fühle mich traurig, ohne Hoffnung, nehme die Schönheit des Lebens nicht mehr wahr, gehe am Leben vorbei.
    Kämpfe, vielleicht zu sehr, will die Depressionen besiegen, das wird wohl der Fehler sein. Mit den Depressionen leben, das beste daraus machen, nicht hoffen auf Hilfe, nicht erwarten das es verstanden wird, Leben, einfach Leben.
    Das Leben beginnt mit einem ersten Atemzug und es wird enden mit dem letzten Atemzug.
    Ich bin auf einer Reise, auf einer Reise durch das Universum, bin auf dem Planeten Erde, meine Seelenfamilie wartet auf mich, sie ist in mir, sie wird mich begleiten.
    Ich habe einen Bruder, der in der Vergangenheit gelebt hat, ich kenne ihn, er hieß Jesus.
    Schalom...
     
  2. KenTowr

    KenTowr Erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    1 September 2013
    Beiträge:
    175
    Ein liebes "Hallo" an Dich, "kleiner Stein"!

    Die Frage "Wer bin ich", ist es nicht eine Frage der Identität, die einem Menschen auf der Suche nach seinem "Ich - Selbst" begegnet? Vielleicht täusche ich mich da auch und sie dient eher der Zugehörigkeit in einem anderen Zusammenhang, denn Du hast ja auch von den "normalen" Menschen gesprochen und ich könnte dies auch so verstehen, dass Du die Grenzen meinst, die Dich als Persönlichkeit von anderen (Mit-) Menschen unterscheiden (lassen).

    Dass Du selbst unter dieser Traurigkeit und Niedergeschlagenheit leiden musst, tut mir leid. Du schreibst auch (so verstehe ich dies), dass das Begreifen von dem, was Du im Inneren spürst, von jenen Menschen, die diese Erfahrung noch nicht gemacht haben, auch nicht nachempfunden werden könne.

    Ja, von Berichten in den Medien habe ich auch Kenntnis und es mag mit Mode sein, doch sie scheinen Dein Erleben nicht zu treffen, es scheint mir, Du würdest Dich in der Wiedergabe des Geschehens oder in den Sachverhalten nicht wieder erkennen.

    Auf physischer Ebene erkennst Du anhand sinnlich erfahrbarer Eindrücke und getätigter Verhaltensweisen, dass Du existierst, doch das, was Du empfindest: es ist vermutlich eher seelischer Schmerz. Verstehe ich das so in etwa richtig?

    Eine Passage habe ich in Deinem Post wahrgenommen, die ich nur ungenügend verstehe und ich hoffe, ich darf meinen Blick darauf lenken. Dazu stelle ich sie als Zitat in meinen Beitrag.

    Natürlich geschieht es, dass persönliche Ansichten und Erfahrungen mit- wirken, sich an einem Thema zu beteiligen, dennoch liegt es nur bedingt im Einflussbereich des/der TE, den Verlauf etwa "immer" beeinflussen zu können oder den Ausgang von Diskussionen schon zu Beginn vorherzusagen.

    Deine Beiträge lese ich gerne und ehrlich gesagt, empfinde ich eher Überraschung, Deine Befürchtung in dieser Konstellation (s. Zitat) zu lesen. Das, was Du glaubst "ausgelöst" zu haben, kann ich so nicht nachvollziehen und vertrete da den Standpunkt, dass andere Menschen selber Anteil an Verantwortung hinsichtlich ihrer Entscheidung "für" oder "gegen" eine kommunikative Beteiligung besitzen.

    Du schreibst einen Satz, den ich dazu ergänzend vorangestellt habe. Dabei stellt sich die Frage, wie Du selbst diese Erkenntnis anwendest. Ich meine damit, ob sie "nur" für Dich Gültigkeit besitzt oder sie für andere Menschen auch gelten könnte.

    Ich würde mich weiterhin freuen, von Dir zu lesen! :)

    glg, KenTowr
     
  3. Hallo KenTowr,
    das mit dem eigenem Architekt sein, habe ich von meiner Kunsttherapeutin, meines letzten Klinikaufenthalts.
    Ich wende es für mich an, wobei nicht auszuschließen ist, das es für alle Menschen gelten kann.
    Es stimmt, das ich nicht darauf achten sollte, wenn ich ins Forum schreibe, wie andere Menschen es verstehen. Wenn ich ja die Regeln des Forums beachte und auch niemanden persönlich mit meinen Worten verletzte, spricht ja nichts dagegen hier zu schreiben.
    Es trifft zu, das ich auf der Suche nach mir selber bin, ein eigenes ich finden, mir selber vertrauen.
    Das erweist sich leider sehr schwierig für mich, weil ich so voller Selbstzweifel bin.
    Es scheint eine Lebensaufgabe für mich zu sein. Doch das ermöglicht mir auch, zu lernen, genau hinzuschauen, sensibel zu sein, offen zu sein für Mutter Erde. Dieses hält mich am Leben, dieses lernen ermöglich es mir persönlich besser mit meiner psychischen Erkrankung umzugehen.
    Ein jeder Mensch, achtet doch in erster Linie, auf sich selber im Leben.
    Ich habe die Angewohnheit, seit meiner Kinderzeit, auf den ganzen Planeten zu schauen, zu beobachten und auch zu fühlen.
    Oft stelle ich das Wohlbefinden anderer Menschen, vor mein eigenes, was dazu führt, das ich sehr oft in meinem Leben von anderen Menschen wissentlich verletzt wurde.
    Mann sollte nun annehmen, das ich daraus lerne, nein, es passiert immer wieder.
    Das hat dazu geführt, das ich sehr zurückgezogen lebe und auch meine Scheu gegenüber den Menschen, wird immer größer.
    Ich als psychisch kranker Mensch, erlebe es halt auch sehr oft, dass gerade "die normalen Menschen", es sehr schwer nachvollziehen können, was in mir vorgeht und wie oft es für mich schwere Tage gibt.
    Mann sieht mir diese Erkrankung nicht an, wenn man mich sieht, kriegt man das Gefühl, der sieht aber fit aus, der kann vieles schaffen.
    Oft höre ich auch, "stelle dich nicht so an, es gibt viel schlimmeres auf der Welt".
    Ein jeder Mensch, muss mit seinen Erkrankungen leben, jeder geht auf seine Weise damit um, man kann auch keine Erkrankungen vergleichen, denn dafür sind sie zu verschieden. Viele Erkrankungen führen zum Tod, mit einer psychischen Erkrankung kann man auch sehr alt werden.
    Ich neige auch nicht dazu, meine Erkrankung ständig zu erwähnen, andere darauf Aufmerksam zu machen. Trotzdem verschweige ich sie auch nicht, ich gehe offen damit um.
    Ich will lernen, mit ihr zu leben, alt zu werden, nicht daran zu zerbrechen, niemanden zur Last fallen.
    Wenn meine Aufmerksamkeit sich auch auf den gesamten Planeten richtet, spüre ich, das es wichtig ist, sich selber zu finden, sein eigener Architekt zu sein.
    LG, "kleiner Stein", Schalom...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2 Februar 2014
  4. Das Universum, unendliche Weiten. Explosionen, Sterne, Planeten. Keine Grenzen, keine Zeit. Leben, voller Leben.
    Atome, ziellos, Seelen. Frei, Teilchen die sich verbinden, nicht um groß zu werden, sondern um Gemeinsamkeiten zu führen.
    Die Schönheit spüren, die unendliche Energie in sich tragen.
    Planeten entdecken, sich entscheiden, Zeit auf diesem Planeten zu verbringen. Hineingeboren werden, in das Paradies. Ein Planet der aus Feuer entstanden ist, der viele Seelen miteinander verbindet. Ein Planet der ständig in Bewegung ist, sein Gesicht ständig verändert. Eine Vielzahl von Lebewesen erschaffen hat. Es ist nicht die Frage, wo kommen wir her?
    Es ist die Tatsache, das wir alle Verwandt sind. Gefressen und gefressen werden, dass ist der Kreislauf der Natur.
    Die Welt ist in einem ständigen Wandel, sie verändert täglich ihr Gesicht. Ein Himmel sieht jeden Tag anders aus, die Farben und Wolken haben niemals das selbe Gesicht.
    Wir Menschen, sind ein Teil des Wandels, wir sind ein Teil der Evolution.
    Wo waren wir, bevor die Erde entstanden ist?
    Wir waren da, sonst wären wir ja jetzt nicht hier.
    Waren wir friedliche Wesen, ungebunden in Raum und Zeit?
    Passen wir uns nicht nur dem Universum an?
    Feuer, Metalle, Explosionen, wir sind ein Teil davon.
    Die Erde ist in Bewegung, sie ist Heimat für unzählige Lebewesen, in der Gegenwart, in der Vergangenheit.
    Die Natur ist Milliarden von Jahren alt, sie braucht uns Menschen nicht. Sie braucht unsere Körper nicht. Unsere Seelen, sie wird gebraucht, denn in uns Menschen ist der tiefe Wunsch nach Frieden und Harmonie.
    Wenn wir auch sehr viel Einfluss auf die Natur haben, wird sie weiter existieren, sie passt sich an, wie seit Milliarden von Jahren schon.
    Auch wenn wir so dumm sind und das Geld in den Vordergrund stellen. Wenn wir uns gegenseitig mit Kriegen drohen, Kriege ausführen, die Erde erwärmen, mit unseren produzierten Gasen, die Natur wird überleben, selbst wenn wir Menschen nicht mehr da sind. Die Dinosaurier waren über 270 Millionen Jahren auf diesem Planeten, sie gibt es nicht mehr, die Natur ist noch da.
    Wir Menschen, wir waren auch einmal kleinste Zellen, kleine Atome, sie gibt es immer noch, diese kleinsten Teilchen.
    Ist vielleicht sogar schon das nächste. „höhere Lebewesen“ da?
    Entwickelt es sich schon, ist es auf dem Weg ein Lebewesen zu werden, das wieder mit der Natur lebt?
    Wir Menschen sind wandelnde Seelen, wir tragen die Botschaft Gottes in uns.
    Wir Menschen sind Geschöpfe des Universums, wir sind alle Brüder und Schwester.
    Was bin ich?
    Welche Probleme habe ich?
    Wieso hinterfrage ich mein Leben?
    Wieso mache ich mir Gedanken über das Mensch Sein?
    Wieso lege ich mir selber eine Bürde in meinen Schoß, eine Bürde die viel zu groß für mich alleine ist.
    Eine Bürde, die mein Bruder vor über 2000 Menschenjahre schon auf sich genommen hat.
    Wozu überlege ich noch, wie ich selber glücklicher werde, wenn ich doch das Glück habe, auf Mutter Erde zu leben, ein blauer Planet, im unendlichen Universum...?
    Jesus sagte zu seinem Freund Petrus, " siehst du diesen Stein, hebe in auf, schaue darunter und du wirst mich finden...", Schalom...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3 Februar 2014
  5. Hallo an die Menschen, die meine Worte lesen. Es ist wirres Zeug, was ich schreibe. Ich habe Probleme, psychische Probleme. Zur Zeit ist es ziemlich schlimm. Stehe Morgens um vier Uhr auf, nach einer Albtraumreichen Nacht.
    Es ist somit kein Wunder, dass ich wirres Zeug in meinem Kopf habe. Meine Vergangenheit und meine Gegenwart, fließen sehr heftig ineinander.
    Auch wurden meine Medikamente erhöht und das wirkt sich auch irgendwie sonderbar auf mich aus.
    Es ist nicht in Ordnung von mir, dass ich ein Forum dazu nutze, meine wirren Gedanken nieder zu schreiben.
    Ich bitte um Entschuldigung.

    Schalom, "kleiner Stein".
     
  6. Ich bin ein Fischer, ein einfacher Mann.
    Gehe barfuß übers Gras, blicke dabei die Sonne an.
    Vorsichtigen Schrittes, gehe ich voran,
    was treibt mich an?
    Die Lust, die Freude, den Horizont zu entdecken.
    Sich nicht hinter dicken Mauern, zu verstecken.
    Ich gehe alleine, denn ich habe die Zeit, die Muse dazu.
    Schließe gerne die Augen, höre den Geräuschen der Natur, zufrieden zu.
    Ein Traumtänzer in unserer hektischen Welt, wo sich fast alles, dreht nur ums Geld.
    Will mich nicht anstecken lassen, doch leider schließe ich mich immer wieder an.
    So frage ich mich dann oft, wie „blöd bist du“, oh du „dummer Mann“.
    Wieso, schließt du dich, dem menschlichen System bloß an?
    Statt frei zu sein, wie der Wind, der seine melancholischen Lieder, mit den Bäumen singt.
    Es scheint einfach zu sein, sein eigener Herr zu sein.
    Wenn man die Augen schließt, es innerlich genießt, den Regen spürt, mit den Füßen den Boden berührt und sich mit Mutter Erde verbunden fühlt.
    Dann spüre ich Freiheit, sie erfreut mein Herz.
    Worte, sie sind dann zu viel.
    Worte, gesprochen, geschrieben, statt innerlich, bedingungslos zu lieben.
    Liebe, unser kostbarstes Gut, ich wünsche es allen, wenn es auch nur für Sekunden sein soll.
    Diese Liebe im Herzen, sie kennt kein Zeitgefühl, das macht uns Menschen wertvoll.
    Diese Liebe, wenn sie ehrlich ist, erfüllt den Traum Gottes.
    Liebe, ein kostbares Gut.
     
  7. Ich bin nicht von dieser Welt, nur mein Körper.
    Um alles zu beobachten, dafür bin ich da.
    Doch ich wäre gerne ein Mensch unter Menschen.
    Es ist mir aber nicht möglich, das muss ich akzeptieren.
    Schalom bedeutet, der Friede sei mit dir.
    Was ich weiss, sehe ich vor meinem inneren Auge.
    Es brennt sich ein in mein Gehirn, wie auf eine Festplatte beim Computer.
    Die Daten werden später ausgewertet. Nur dafür bin ich da.
    Es ist kein Wunder, dass ich ein psychisches Frack bin. Je früher ich alles sein lasse, den tief verwurzelten Schmerz in meinem inneren, nicht nach außen lasse, desto leichter ist mein Leben.
    Es ist mein Wunsch, ein leichteres Leben zu haben und nur ich selber kann mir diesen Wunsch erfüllen.
    Ich wünsche anderen Menschen Frieden, wünsche mir, das man zurück schaut, auf die vielen Menschen, die sich für den Frieden auf dieser Welt eingesetzt haben.
    Die Gegenwart ist voller Liebe, voller Menschen die Frieden im Herzen haben. Hilfsbeireitschaft, das sehe ich hier im Forum, das sehe ich überall.
    Frieden, ich schließe Frieden mit mir selber, damit ich Frieden weitergeben kann.
     
  8. Hallo,
    kennt ihr das auch, dass die Gedanken einen verrückt machen können?
    Heute geht es mir soweit gut. Ich versuche intensiv meine psychische Erkrankung zu akzeptieren. Wenn ich mich selber beobachte, wenn es mir so wie heute gut geht, sehe ich es ein, das es schon berechtigt ist, das ich in einer Erwerbsminderung Rente bin.
    Irgendwie muss ich auch schauen, dass ich mir eine Beschäftigung suche.
    Ich male sehr gerne, höre Musik dazu und kann meine Gedanken somit etwas beruhigen.
    Wenn ich so meine geschriebenen Worte hier lese, erschrecke ich schon vor mir selber.
    Habe jetzt damit angefangen, ein persönliches Tagebuch am Computer zu schreiben. Da schreibe ich jetzt mein "wirres Zeug" hinein und somit hoffe ich, das es euch erspart bleibt, meine "verrückten" Gedanken zu lesen.
    Wobei ich es nicht ausschließe, das es hin und wieder doch passieren wird.
    Ist ja bestimmt besser, als wenn ich mit dem Kopf gegen die Wand renne, weil es Gehirn voll ist.
    Naja, schauen wir mal, wo mein psychischer Weg mich hinführt.
    Vielleicht muss ich doch einmal wieder in eine psychosomatische Klinik.
    Wie findet ihr den mein schreiben, erschreckt es euch sehr, oder denkt ihr, "was für ein Spinner", soll ich endgültig damit aufhören, hier ins Forum zu schreiben?
    Ich würde mich sehr freuen, ehrliche Meinungen von euch zu lesen.
    Danke, LG
     
  9. Halleluja

    Halleluja Erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    3 Mai 2013
    Beiträge:
    136
    Lieber kleiner Stein,

    Oh nein! Hör doch bitte nicht auf hier zu schreiben! Ich mag deine Texte, hast du schon mal überlegt sie zu veröffentlichtlichen?

    Ich weiß, ich habe keine Ahnung von dir und deiner Lebenssituation. Aber ehrlich... du brauchst wirklich eine Beschäftigung. Eine, wo du in der Früh aufstehst und weißt, was du zu tun hast. So etwas macht dad Lrben viel schöner.
    Vielleicht könntest du ein Studium anfangen. Vielleicht Psychologie, oder Deutsch (du schreibst wirklich gut!). Es givt so viele tolle Dinge. Und du scheinst mir wie ein Mensch, der gerne lernt und aufmerksam und zielstrebig ist.
    Setzte dir auch Ziele.

    Glg deine Lou
     
  10. Danke Halleluja, du bist ein ganz besonderer Mensch, LG
     
  11. Selbsthilfe, ein Weg, den man als Mensch gehen muss.
    Man bekommt jeden Tag Hilfe, es gibt sehr viele liebe Menschen, wenn man genau hinschaut und ein Gespür dafür hat. Selbst ein guter Morgenwunsch von einem fremden Menschen, hilft einem.
    Wenn im Radio gute Musik läuft, die einem zu Herzen geht, ist eine Hilfe für den neuen Tag.
    Sich selber wahrnehmen, spüren, das man ist, ein Mensch, wenn auch sensibel und sehr melancholisch.
    Wenn man Worte des Friedens nach außen trägt, mit einer Ehrlichkeit, mit Dankbarkeit für jeden neuen Tag, den man auf Mutter Erde sein kann.
    Selbsthilfe, bedeutet für mich, im Wald frei zu sein, von den menschlichen Problemen, die Bäume begrüßen, sich erfreuen wenn man Rehe entdeckt.
    Dem Wind zuhören, durch die Baumwipfeln den Himmel beobachten.
    Mit den Füßen den Untergrund spüren, geerdet sein und trotzdem in Gedanken schwebend.
    Die Gedanken sind frei, niemand kann sie lesen, man hat sie für sich.
    Mann kann sie in geschriebene Worte umwandeln, man kann sie aussprechen.
    Mann kann sie umwandeln in Musik, Gedichte daraus machen.
    Frieden und Melancholie, gehen Hand in Hand.
    Ich wünsche euch, die meine Worte lesen und darüber hinaus, Frieden in euren Herzen, liebe Menschen in eurem Umfeld und Momente der inneren Ruhe, wo ihr zu euch selber findet. LG
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12 Februar 2014
  12. Ein Regenbogen, über einem blauen Fluss.
    Dessen Wasser aus den tiefen der Erde kommt.
    So sauber, das man bedenkenlos daraus trinken kann.
    Viele Lebewesen nutzen dieses, um ihren Durst zu stillen.
    Um Energie aufzunehmen, Kraft, für den neuen Tag.
    Es scheint, dass es genau diese Aufgabe ist, die Bestimmung des Flusses.
    Der Regenbogen, seine Farben kräftig und klar.
    Ein Spiel mit der Sonne, die uns Kraft gibt, die uns leben schenkt.
    Die Erde kreist um unsere Sonne, dreht sich dabei, um überall die Strahlen der Sonne aufzunehmen.
    Ein Wechsel zwischen Tag und Nacht, bestimmt unser aller Kreislauf.
    Jahreszeiten, erfüllen uns mit all ihrer Schönheit.
    Wüsten, in denen es Leben gibt.
    Eiswelten, in denen es Leben gibt.
    Leben, unser Planet, er ist erfüllt von Leben.
    Ein jeder von uns ist ein Teil dieses Wunders.
    Wir brauchen es uns nicht vor Augen zu halten, den tief in uns wissen wir es.
    Tief in uns, sind wir alle Ureinwohner, es ist der Grundstein in uns.
    Zivilisationen, kommen und gehen, das war und das ist so.
    Wir Menschen sind ein Teil der Evolution, wir passen uns ihr an.
    Die Erde, unsere Mutter, will es so, wie es ist, sonst wäre es nicht so.
    Frieden, die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit, das haben wir alle, von Geburt an.
    Was daraus wird, was macht den Menschen zu einem Krieger, der selbst den Tod anderer Menschen in Kauf nimmt?
    Es wird wohl immer die Gegenwart sein, der Jetzt Moment, der dieses bewirkt.
    Regenbogen, schön, friedlich, harmonisch, ein Zeichen?
    Ein Zeichen dafür, dass wir alle hinauf schauen, zum selben Zeitpunkt, mit dem selben Gefühl.
    Wir sind ein Teil dieses Regenbogens, in uns leuchten die selben Farben.
    Schalom...
     
  13. Halleluja

    Halleluja Erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    3 Mai 2013
    Beiträge:
    136
    Hallo kleiner Stein!

    Du auch!

    Du hast einen Satz geschrieben:
    Ein jeder von uns ist ein Teil dieses Wunders.
    Der Satz hat mich sehr an eine Szene aus meinem Buch, das ich gerade schreibe, erinnert.
    Die Hauptperson passt gerade auf einen kleinen Jungen an und er zeichnet ein Bild von ihr und ihm mit Kronen auf dem Kopf. Die Hauptperson wundert sich über diese Kronen:

    Erstaunt sah er mich an. „Na ja, wir sind doch alle Könige und Königinnen“, sagte er als wäre das völlig klar. „Meinst du?“, nachdenklich legte ich den Kopf schief. „Aber natürlich! Es sind doch immer die Stärksten und Größten die Könige. Wie bei den Tieren die Löwen. Sie haben am meisten Möglichkeiten. Aber wir sind noch klüger. Es gibt keine klügeren Wesen auf der Welt als uns. Daher sind wir alle Könige der Welt. Wir sind alle die Größten“, erklärte er mir. Ganz logisch. Ich musste grinsen. „Du hast vollkommen Recht!“, stimmte ich ihm zu. Wie konnte schließlich sonst ein so kleines Wesen in Wirklichkeit so groß sein? Ich sah etwas wie Feuer in seinen blauen Augen und er lächelte verlegen.

    Das soll ausdrücken, dass wir doch in Wirklichkeit alle Könige/innen sind. Egal ob in Afrika, oder in China. Ob arm oder reich, ob klein oder groß. Wir sind alle die jenigen mit den Fäden in den Händen. Alle sammt Wunder.
    Manche brauchen länger und manche schneller um das zu verstehen. Manche verstehen es nie. Aber tief in uns, wissen wir, dass wir doch alle wundervoll sind.

    Dem zum selben Zeitpunkt, mit dem selben Gefühl habe ich auch einen Teil meines Buches gewidmet. Aber ich habe jetzt leider keiner Zeit mehr darüber zu schreiben... nächstes Mal.

    Auf jedenfall bist du ein König, auch wenn kein anderer einer ist! Weil du dich traust, deine Gedanken aufzuschreiben. Und das ist manchmal wirklich schwer. Und weil du so viel weiter denkst, als die meisten anderen.

    Glg deine Lou
     
  14. Hallo Halleluja,
    wahre Worte von dem kleinem Wesen, Worte von dir.
    Könige/innen der Liebe, sie ist in uns, sie wird uns immer begleiten. Auch wenn es leider viele Menschen gibt, die diese Liebe unterdrücken, in den tiefsten Winkeln ihres Seins verstecken, gibt es sehr viele Menschenwesen die eine Aura der Liebe ausstrahlen.
    Diese Aura erreicht jeden Winkel der Erde und die Erde ist dankbar dafür.
    Wir Menschen tragen Kronen, sind Könige/innen, und gerade die Menschen die diese Krone nicht zur Schau tragen, nicht damit angeben´, wissend das sie wertvolle Wesen auf Mutter Erde sind, verbindet einander. Wie du schreibst, egal wo auf der Welt, welche Hautfarbe, welche Religion und Sprachen.
    Diese Verbindung lässt Blumen zum blühen bringen und Regenbogen für alle sichtbar werden.
    Diese Verbindung, diese Wärme, diese sanfte Kraft, wird auch die Menschen erreichen, die ihre Liebe in sich verstecken.
    Und sie wieder Stück für Stück zum Vorschein bringen.

    Deine Aura, liebe Halleluja, strahlt, LG "kleiner Stein"
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14 Februar 2014
  15. Ein Traumtänzer zu sein, bedeutet für mich, einsam zu sein.
    Ist es vielleicht genau das was ich persönlich will, einsam sein?
    Wenn man wie ich, niemals eine richtige Familie hatte, keine Liebe von den Eltern und Geschwistern erfahren hat, ist man den dann nicht von Kindesbeinen an einsam?
    Ist man den dann nicht tief in seinem Herzen einsam?
    Mann lebt mit dieser tiefen Einsamkeit, weil man es nicht anders kennt.
    Auf Menschen zu gehen, dass muss man ja, weil man ansonsten überhaupt keine Chance hat.
    Ich lebe ja als Mensch, wie soll ich den auf einen Adler zugehen, um ihn zu fragen, ob ich mit ihm fliegen kann?
    Alles was man als Mensch im Leben macht, ist auch von anderen Menschen beeinflusst. Wenn ich zu Hause male und mein gemaltes verstecke, was hat es dann für einen Sinn?
    Wenn ich meine Gedanken niederschreibe, sie in ein Forum stelle, muss ich damit rechnen, dass es andere Menschen lesen. Aber, was habe ich davon, was bringt es mir persönlich?
    Ich stelle mich ja doch immer wieder selber in Frage.
    Menschen mit einer Depression, denken auch an Selbstmord. Es wird sogar angekündigt. Aus meiner Sicht ist es ein Hilfeschrei.
    Meine Devise, nicht Selbstmord sondern Selbstleben.
    Ich bin nun in der Mitte meines menschlichen Lebens angekommen.
    Zurückblickend kann ich sagen, ich habe viele liebe Menschen kennen gelernt. Bin mit ihnen einen Teil meines Lebens gegangen.
    Den Kontakt zu diesen lieben Menschen, habe ich abgebrochen.
    Ein jeder geht seinen Weg, jeder schaut auf sich selber, lebt sein Leben. Gründet eine eigene Familie, zieht eigene Kinder groß.
    Da ist es normal, das ein so „einsamer Wolf“ wie ich, auch seinen einsamen Weg weiter geht.
    Wenn ich nochmal so alt werde wie ich nun bin, habe ich noch viele Jahre als Mensch vor mir.
    Wird es nicht so langsam Zeit, dass ich nur noch Gegenwärtig lebe?
    Das ich nur noch dazu stehe, was ich mache?
    Wenn ich schreibe und sage, „ich liebe den Frieden, ich liebe die Natur“, warum mache ich das anonym, verstecke mich hinter einem pseudonym in einem sicherem Umfeld, an einem Rechner und in einem Forum.
    Ist es nicht auch ein Hilfeschrei?
    Ist es vielleicht sogar Feigheit?
    Bin ich zu feige, um den Menschen persönlich zu sagen, „ ich bin ein Friedensmensch“ ?
    Die Menschen die mir begegnet sind, wissen es, ob sie noch an mich denken, ist eine andere Sache.
    Wenn man heute irgendwo bei einem Familientreffen sagt, ich liebe Jesus als Menschen, wird man für bescheuert erklärt.
    Wenn jemand sagt, wir haben zu viele Ausländer in Deutschland, wird er eher wahrgenommen und findet auch eher Zuspruch.
    Ich schaue gerne in die Wolken, ziehe in Gedanken mit ihnen, was mich für andere zu einem Traumtänzer machen lässt.
    In der Männer Macho Welt, bin ich eine kleine zarte Pflanze, die man wie Unkraut raus zieht und vertrocknen lässt.
    Wenn ich sage, ich umarme gerne Bäume, schweigen alle, da kann man sich doch schon ausmalen, was die über einen sagen, wenn man wieder nach Hause fährt.
    Na ja, dass sind meine Worte am frühen Morgen, niedergeschrieben, mit meinen Fingern, Buchstaben die ich an getippt habe.
    Ich bin ein Spinner, aber aus meiner Sicht, braucht die Welt Spinner, den, Spinner sind sensibel, zwar einsam, aber ist nicht diese Einsamkeit auch eine Chance?
    Eine Chance zu sich selber zu finden, sich selber Wahrnehmen, sich eingestehen, das man ein Mensch ist, der Frieden in seinem Herzen hat und das gerne nach außen trägt.
    Schalom... von mir an euch. Einsamkeit, Selbstleben, sich selber treu sein, egal ob andere Menschen einen für einen Spinner halten.
    Ich schreibe keine Parolen, kündige keinen Selbstmord an. Ich schreibe, Gedanken, Worte des Friedens, Worte der tiefen inneren Verzweiflung. Aber, ich sehe auch „Licht am Horizont“, Licht das in mein inneres scheint, Licht das mir Hoffnung gibt.
    Ist dieses der innere Friede?
     
  16. „... ich sehe einen Stern. Er wandert am Himmel, steht nicht still wie die anderen. Ich beschließe, ihm zu folgen. Ich bin der einzige, der das zu machen scheint, denn die Straßen sind verlassen. Die Menschen schlafen noch, sie tanken Energie für den neuen Tag.
    Der Stern führt mich weg von den Straßen, ich bin mitten im Wald. Frische Morgenluft erreicht mich und die kühle ist angenehm.
    Es ist still, angenehm still. Geräusche die von Tieren kommen dringen an mein Ohr, fühle mich aber nicht bedroht.
    Der Stern zieht nicht mehr so schnell, ich kann ihm ganz gemütlich folgen. Das ich etwas hektisch aufgebrochen bin, stelle ich daran fest, dass ich barfuß bin. Zu meiner Überraschung ist es aber angenehm.
    Die Bäume sehen riesiger aus, als am Tage. Dort ein Reh, es erschreckt nicht, es schaut mich nur an. Irgendwie scheine ich geduldet zu sein, oder das Feingefühl der Tiere merkt das ich keine Gefahr bin.
    Der Weg führt mich immer weiter in den Wald. Ich fühle mich immer wohler, freier, bekomme Luft, meine Gedanken sind leer.
    Jetzt erscheint mir der Wald wie eine Familie. Er scheint mich aufgenommen zu haben, obwohl ich ein Mensch bin.
    Ich merke, das ich nicht auf Wegen unterwegs bin, bin mitten unter all dem Leben, das sehr vielseitig zu Schein sein. Viele Lebewesen sind unterwegs das spüre ich, aber sie sind nicht laut, ihre Geräusche sind angenehm für meine Ohren.
    Immer weiter gehe ich, links ein kleiner Bach, ein leises rauschen, der Duft von frische erreicht meine Nase. Ganz selbstverständlich bücke ich mich, nehme mit meinen Händen ein wenig Wasser auf, trinke, wunderbar, es scheint mir Kraft zu geben.
    Jetzt merke ich, das ich nicht in Eile bin, vergesse die Zeit, genieße es einfach ein Teil dieses Ortes zu sein. Die Geräusche dringen wie Musik an mein Ohr, leises knacken, rascheln, sanfte Schritte ohne Hast.
    In meinem Herz fühle ich eine Freiheit wie schon seit langer Zeit nicht mehr. Ich überlege nicht, ich gehe einfach, passe mich der Umgebung an, werde ein Teil von ihr.
    So langsam wird es heller, sehe jetzt mehr, sehe die mächtigen Bäume die immer noch eine ruhige Form ergeben. Es scheint hier alles zu passen, eine Symbiose zu sein, irgendwie friedlich.
    Ohne daran zu denken, dass ich wieder umkehren sollte, gehe ich weiter. Ich bin frei von Angst, fühle mich nicht einsam, habe keine Sehnsüchte, menschliche Sehnsüchte.
    Ich gehe immer weiter, kleine Schritte, stolpere nicht. Viele Geräusche, die angenehm sind, die mir keine Angst machen.
    Ich passe mich an, werde immer mehr ein Teil davon.
    Hell, jetzt ist es hell, ich sehe alles, die Sträucher, die Blumen, das Gras, den Bach, was für eine Schönheit, was für ein Frieden.
    Meine Schritte nehme ich schon gar nicht mehr war, es scheint alles selbstverständlich zu sein.
    Musik klingt in meinen Ohren. Ich kenne dieses Lied. Meine Konzentration richtet sich voll und ganz darauf. Ich schließe die Augen, gehe meinem Gefühlen nach, spüre Kraft in mir.
    Öffne langsam meine Augen, bin in meinem Schlafzimmer, in meinem Bett.
    Es geht mir gut, ich fühle mich Energie geladen.
    Der Tag kann kommen, ich habe keine Angst vor ihm.“
     
  17. Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab. Es gehört zum Leben, wir alle erleben es auf dieser Welt.
    Sensible Menschen nehmen es intensiver war, sie spüren es in ihrem inneren, es verursacht psychische Schmerzen. Ein jeder von uns geht mit dem Leben anders um. Viele Menschen betäuben diesen inneren Schmerz, mit Alkohol und Drogen. Auch ich habe das in meinem Leben sehr oft getan. Seit sehr vielen Jahren ist mein Körper frei von diesen Hilfsmitteln, die keine Hilfe sind.
    Der Geist ist freier, was eine Wohltat ist.
    Verbundenheit ist ein Teil unseres Seins. Wir Menschen leben in verschiedenen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen, haben unterschiedliche Religionen, Ansichten und Lebensweisen. Doch sind wir alle gleich, leben auf dem selben Planeten, haben die selben Vorfahren. Wir Menschen werden eines Tages uns wieder annähern, zusammen halten, nicht mehr gegeneinander agieren. Diese Zeit wird kommen, vielleicht nicht in dieser Generation. Die Generationen der Zukunft, sie werden von uns abstammen, sie werden auf uns zurück schauen.
    Unsere Gegenwart, sie ist geprägt vom Wandel der Natur, vom Wandel des Klimas. Es ist nicht gesagt, das wir Menschen eine Schuld daran haben, den die Erde hat sich immer schon gewandelt.
    Es gibt Milliarden von Menschen. Wir alle sind am Leben, fühlen uns, machen uns Gedanken, handeln und gehen unsere Wege. Die Gegenwart ist trotz der vielen Krisengebiete, eine sehr friedliche Zeit, hoffen wir, das der Mensch, die führenden Politiker, nicht die falschen Schritte machen werden. Schritte die zu einem großen Krieg führen werden.
    Zur Zeit haben wir ja wieder ein "Zähne zeigen" zwischen Rußland und den USA. Für mich immer wieder sonderbar, dieses Verhalten, irgendwie total dumm, aber es muss ja auch dumme Menschen geben, nur leider sitzen die immer in einer Regierung.
    Na ja, schauen wir mal.
    Das Weltgeschehen nimmt seinen Lauf, es war immer schon so, die Menschen führen halt sehr gerne Machtkämpfe.
    Im großen und leider auch im kleinen.
    Ich wünsche Frieden, ein jedem dem ich begegne, schreibe es hier und meine es ehrlich, auch wenn ich ein "Lügner" bin. Lügen gehört zum Leben, den mit der Wahrheit, ist es nicht immer einfach.
    Meine eigene Wahrheit ist, das ich ein "Spinner" bin, aber die Welt braucht auch Spinner. Es gibt Menschen, die verbringen sehr viel Zeit auf einem uralten Baum, leben darauf, nur damit er nicht gefällt werden kann, sie werden als Spinner bezeichnet.
    Ich bin gerne ein Spinner, ein Traumtänzer, werde es auch bleiben... Schalom von mir, der nicht mehr "kleiner Stein" ist...
     
  18. Tiefe innere Wunden, nach außen nicht sichtbar, sie schließen sich nicht.
    Ein stummer Schrei, die Augen zeigen eine tiefe Traurigkeit. Verworrene Gedanken, Erinnerungen an viele einsame Stunden. Angst, es könnte wieder etwas schlimmes passieren, lässt den gesamten Körper wie gelähmt erscheinen. Ihn wieder in Bewegung zu bringen, kostet sehr viel Lebensenergie, braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Ruhe finden, innerlich eine Balance herstellen, die einen durch jeden neuen Tag bringt.
    Wissend das es Vergangenheit ist, das die eigene Gegenwart frei von diesen gewalttätigen Menschen ist, geben ein gutes Gefühl.
    Tage, wo alles zu verschwinden scheint, Nächte wo man einen ruhigen Schlaf findet.
    Doch, kleinste Ereignisse reichen aus, um wieder in einen gelähmten Zustand zu kommen.
    Was folgt ist tagelanges schweigen, Nächte voller Albträume, Angst die Wohnung zu verlassen.
    Sich aus dem Haus schleichen, darauf achten das niemand aus der Nachbarschaft vor der Tür ist, sie könnten ja fragen wie es einem geht.
    Sich auf den Weg machen Richtung Wald, spüren das es innerlich leichter wird, je näher man ihm kommt.
    Schon die ersten Schritte auf dem Waldboden fallen leichter. Die Bäume geben Sicherheit, die Geräusche sind meistens Menschen frei. Es ist eine befreiendes Gefühl, Balsam für die Seele.
    Balsam für die inneren Wunden.
     
  19. Halleluja

    Halleluja Erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    3 Mai 2013
    Beiträge:
    136
    Balsam, ein schönes Wort. Klingt sehr weich und vertraut, kitzelt auf der Zunge, schmeckt süßlich auf den Lippen. Balsam.
    Jeder sehnt sich nach Balsam, und spürt ihn doch erst, wenn man geschunden ist. Verletzt, verwirrt, gebrochen. Balsam. Balsam fühlt die Leere, kühlt sanft die Wunden. Und ohne es zu bemerken, lächeln wir.
    Balsam.
    Er heilt uns. Nicht für immer, aber für den Moment sind wir geschützt, vor den Tränen der Welt.
    Was ist das nur, für zauberhaftes Geschenk?
    Das vermag nur jeder für sich zu beantworten. Ein Ort, ein Satz, oder einfach das Lächeln, eines geliebten Menschens. Und doch ist Balsam immer etwas, das uns vertraut ist, uns an gute Zeiten erinnert, bessere Zeiten.
    Er erinnert uns und wischt den Schleier der Trauer für einen Moment weg. Dann sehen wir klar. Nützen wir das, denn nur dann können wir sehen, wer wir sind und wo wir hin wollen. Damit wir für immer frei sind.
    Ich wünsche dir, dass du weißt was dein Balsam ist, oder ihn schnell findest.

    Glg Halleluja
     
  20. Danke Halleluja, deine Worte zu lesen, ist für mich Balsam. LG