Ich brauche hilfe.

Dieses Thema im Forum "Kummer, Sorgen, Probleme" wurde erstellt von Linus, 13 August 2018.

  1. Linus

    Linus Neuer Benutzer

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    Hallo. Mein Name ist Linus.
    Nicht mein echter natürlich. Ich brauche hilfe bei schwerwiegendrn Problemen, die mich langsam kaputtmachen: ich bin noch 16, jahre im Oktober 17, und leide mittlerweile unter meinem extremen Pornokonsum. Angefangen hat das vor bestimmt drei Jahren, vielleicht mehr, ich weuss es nicht. Ich bin irgendwann in Kontakt mit sog. "Jugendgefährdenden Medien" in Berührung gekommen und habe gemerkt, da pasdiert was. Was sich gut anfühlt macht man weiter, doch ich war im Rückblick wie in einem Rausch von Erregung. Ich habe regelmäßig(täglich) heimlich sexkanäle angeschaut und dazu...ihr wisst was ich meine. Wie erwähnt(s.o.:...im Rausch...) bin ich nicht eunmal auf die Idee gekommen dass die Einblendung Jugendgefährdend einen wirklichen hintergrund hat. Irgendwann bemerkte ich dass dieses Pornoschauen mehr und mehr zum Bedürfnis, eher noch zum Zwang wurde. Bald reichten'einfache' Bilder und Phantasien nicht aus, je krasser desto besser, je grösser das gebrochene Tabu, desti größer due Erregung. Dann bekam ich Angst. Die Bilder, die Ich sah, verluessen much nicht mehr. Das war schlimm, denn ausserhalb dueser "Rauschzeiten" empfand ich sue als Verstörend und zutiefst beängstigend. Ich versuchte, sie (die medien) zu meuden, da jam es gelegen dass wur einen neuen fernseher installierten, der tracken konnte was wir ansahen. Das half mir, das Fernsehen zu meuden. Nicht dass uch das als positiv empfunden hätte.
    Ich begann, zu meuner tiefsten schande, zu jedem anblich von weiblichkeit zu m**********. Auf der Schuktoilette und zuhause. Ich war mur bewusst wie erbärmlich das was und doch konnte ich nicht anders. Irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich von meinen Inneren konflikten zwischen dem "ich bin erbärmlich, ich wilk aufhören" und dem unaufhaltsamen verlangen nach mehr fast zusamnengebrichen bin. Ich samnelte kräfte um dueses "gelegenheitsw****" aufzugeben und wenigstens meine Ehre zu retten. Eine der wenigen Situationen, in denen mir nein Stolz behilflich war.
    Si kämpfte ich im stilken weiter gegen much selbst und niemand hat jemaks etwas erfahren. Ich hatte angst meine zukunft und mein (liebes)leben der zukunft seien zerstört, und war hilflos.

    Nun, dann kam das Internet und die Lage eskalierte.
    Mit Fünfzehn bekam ich ein Snartphone, und dann begann eine Laufbahn von pornokonsum, die ist ungkaublich. Im negativen sinne. Wue früher schon bemerkt, verkabgte es mir nach immer krasseren pornos, dinge die ich nicht beschreiben will und ich mich frage, wie, wie zum teufek noch mal konnte mich das erregen. Es ging bis zu dingen, die in rechtluchen grauzonen stehen. Noch nicht ilkegal ich hiffe es zumindest. Wenn dich, ich stehe dafür gerade. Definitiv. Auch wenn es schlimm ist für much und Andere, uch stehe für alkes gerade. Loli hentai, furry und ..."realistischer" furry. Krank.
    Jeden tag, mehrmaks, komplett naßlos und gut verborgen vor jedem der mir hätte helfen können. Nun bin ich soweit, dass sich meine Moral eingeschaltet hat und uch mich z.b. von furry und insbesondere vin lolicon distanziert habe, nachdem due frage ob ich pädophil bin, in meinem gedächnus auftauchte. Zur erklärung: lolicon war auch wieder nur eun extrem, eun tabu das gebrochen wurde.
    Heute habe ich ein stärkeres Bewusstsein für das was ich tue, und dich:ich kann es kaum lassen, bzw. Aus erfahrung kann ich es nicht. Uch habe in den Ferien die "NoFap-Challenge" gestartet um irgendetwas zu tuen um dmaus dem konsumkreuslauf zumindest herauszukomnen, um mir dann helfen zu lassen. Nach einer wiche bin ich eingeknickt.
    Jetzt werden due vudeos langsam wieder extremer, nich extremer, "normal"ist auch meun normal nicht. Ich weiss mittlerweile dass ich krank bin und hilfe brauche, aber ich traue mich nicht, mich den menschen due mur wohl helfen könnten-meinen seit knapp über eunem jahr getrennt lebenden eltern-ja das war ne schwere zeit- zu öffnen und ihnen diese kranke, angefaulte Seite meiner Persönlichjeit zu zeigen. So bitte ich nun um Hilfe, anonym und unpersönlich um ratschläge,wue ich mit der abhängigkeit umgehen kann, und bitte vermittelt mir professionelle hilfe mit deren unterstützung ich mit mir selbst zurechtkommen kann, z.b. ersteinmal über mails ider so, damit ich es meiner familie beibringen kann und hilfe bekimmen kann, ohne dass such meune schlimmsten Ängste bewahrheiten und sich meine Mutter und meinVater und neune jüngere schwester abwenden von mir abwenden und si dass sie mich verstehen können. Denn unglücklicherweuse bin uch gut im dichthalten und vin meinen qualen hat niemand je erfahren, ausreden für z.b. stimmungsschwankungen gabs genug. Uch weiss dass uch ein guter mensch seun kann, im anderen teil meines lebens bun uch zwar introvertiert aber lernfähig takentiert und laut abderen menschen eine tolle person, aber wue soll ich dieses wunderschöne leben geniessen mit duesen bleiklotz am bein, der mich an meine eigenen pribkeme fesselt, mich zurückhält und wände aufbaut, wo wege sein könnten. Helft mir, mir selbst zu heklfen, der wilke und das potenzual sind da, uch scgaffe es nur nucht alleine damit unzugehen, bitte vermittelt mir professionelle hilfe im raum rheinland pfalz/bad kreuznach+umgebung. Ich hab kein auto und befor ich ärtzte o.ä. besuchen kann, brauche ich hilfe für mein "outcoming".
    Ich möchte euch alle bitten, behandelt das thema mit respekt, wie auch alle anderen themen.
    Ein erster schritt zur besserung wäre ein kontakt zu prof. Helfern mit denen ich mich austauschen kann, wue uch mit meiner situation umgehen kann, die much soweit bringen können dass ich es meinen eltern sagen kann.
    Das kling jtzt. Alles sehr gefasst-bin ich auch. Momentan. Noch.
    Heft mir bitte.

    'Linus'

    Entschuldigt die rechtschreibung, ich schreibe am Smarthphone weil ich keine komplett privaten PC zur verfügung habe.
     
  2. Linus

    Linus Neuer Benutzer

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    Meine Grösste Angst ist es, verurteilt zu werden. Ich glaube dass ich mit der Abhängigkeit fertig werden kann, wenn ich die richtige Hilfe habe
     
  3. Misterio

    Misterio Benutzer

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    Okay Linus. Deine Lage ist ernst aber nicht hoffnungslos.

    Erst einmal vorweg:
    Viele Menschen haben einen order mehrere Fetisch. Sei es der Lolita-Komplex, Masochismus, Sadismus, Fußfetisch oder ähnliches. Lolicon Hentai ist nicht illegal. Fiktive Darstellungen sind in Deutschland erlaubt und meiner Meinung nach ist das Gucken von Lolis besser, als sich im Darknet mit den wirklich schlimmen Dingen zu beschäftigen.

    Ich bin natürlich schon eine ganze Weile aus deinem Alter heraus aber in der Pubertät war es für mich deutlich heftiger an Pornografie heranzukommen. Praktisch unmöglich. Was blieb mir also übrig? Ich hatte aktuell keine Freundin. Nur Klassenkameradinnen und meine Fantasie. Mich überkam es auch nicht gerade selten und jeder kleine Anblick von etwas nackter Mädchenhaut konnte bei mir schon wieder einen unglaublichen Drang auslösen.

    Was ich damit sagen will: Vieles von dem, was du hier schilderst, ist noch im Normbereich. Es kommt aber im Großen und Ganzen als Extrem rüber. Von daher rate ich dir, wenn du es nicht mehr aushalten solltest, einfach mal mit deinem Hausarzt oder deiner Hausärztin ein ehrliches Gespräch zu führen. Anlaufstellen von Profis bekommst du ohne Probleme über Ärzte. Zur Not bekommst du eine Überweisung. Adressen für anonyme Gespräche gibt es sicher auch. Da ich in Berlin lebe, kenne ich in deiner näheren Umgebung natürlich keine Anlaufstellen aber wozu hat man einen Arzt?

    Wenn ich dir noch einen Rat geben darf: Lösche sämtliche, gespeicherte Pornografie. Ich weiß, dass man dazu neigt seine "Lieblingsfilme" der gar Hentaispiele auf dem Rechner/Smartphone zu lassen. Das ist einfach eine zu große Verlockung.

    Linus: Den Drang selbst zu unterdrücken, macht es nur schlimmer. Hol dir professionelle Hilfe über den Hausarzt. Deine Hormone spielen zurzeit verrückt und ich glaube, dass du die Dinge kritischer siehst, als sie eigentlich sind.

    Der erste Weg geht zum Arzt. Ich hätte das weder damals, noch heute, mit meiner Familie besprochen. Viel zu intim. Also mach einen Termin. :) Zur Not schreib mich an. Ich weiß nicht inwieweit ich dir noch helfen kann aber versuchen kann ich es immer.
     
  4. Linus

    Linus Neuer Benutzer

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    Erst einmal vielen vielen Dank, dass du (sie?) dir die Zeit genommen hast einer unbekannten Person solch eine Antwort zu schreiben.
    Die Idee mit dem Hausarzt an Kontakte zu kommen ist sehr gut.
    Allerdings gibt es immer noch ein Problem: Meine Eltern, besonders meine Mutter, sie leben getrennt, ich bei ihr. Sie unterstützt much im Leben wo sie nur kann, und ich fühle much schlecht sie nicht einzuweihen, aber das ist verkraftbar. Nur wie zum Heck soll ich ihr verklickern dass uch jetzt einfach mal zum Arzt muss, ohne ihr den Grund zu nennen-und spätestens wenn ich tatsächlich in Therapie o.ä. gehen will, was weiss ich was dabei rauskommt, spätestens bei Kosten wird sie wissen wollen was Sache ist. Auch bei Fahrten und so, kann ja schlecht irgendwas erlügen wenn uch wöchentlich in die Stadt fahre(wenn es dazu kommt, was ich hoffe denn ich brauche einfach jemanden mit dem ich much offen von angesicht zu angesicht auschen kann, sonst werd uch wahnsinnig weil uch nicht mehr weiss was uch denken oder fühlen soll.)
    An der umsetzung und meunen Eltern hapert es also noch, aber ich gebe mir mühe eune lösung zu finden, deshalb sind immer noch links und empfehlungen absolut gerne gesehen.
    Nochmak danke, dass much überhaupt jemand gehört hat, hat mich zumundest mal fürn tag aus dem(eingebildeten?) Verzweiflungsloch geholt.
    Hoffnungsvoll, Linus
     
  5. Linus

    Linus Neuer Benutzer

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    Ich meine natürlich "austauschen" und nicht "auschen"
     
  6. Misterio

    Misterio Benutzer

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    Wir sind hier im Internet und mich kann man ruhig duzen.

    Ärzte sind zum Schweigen verpflichtet (Schweigepflicht) und dürfen deiner Mutter ohne weiteres keine Auskunft geben. Ich denke du solltest erst einmal ein vertrauliches Gespräch mit dem Hausarzt bzw. der Hausärztin führen. Am besten an einem Nachmittag direkt nach der Schule/Ausbildung. Einfach einen Arzttermin am Nachmittag ausmachen.

    Wenn du deine Mutter vorerst raushalten möchtest, bleibt dir eh keine andere Wahl als diesen Arztbesuch nicht direkt zu Hause publik zu machen. Die Kosten für die Behandlung trägt die Krankenkasse und davon bekommt deine Mutter nichts mit.

    Am besten teilst du deine Bedenken auch dem Arzt/der Ärztin mit. Das ist halt ein sensibles und persönliches Thema und manche Dinge will man nicht mal den Eltern anvertrauen bzw. diese damit belasten. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Kein Elternteil sollte alles über einen wissen. Das ist deine Privatsspähre und die muss jeder respektieren.

    Eine Grund zu finden, weshalb du nicht direkt nach der Schule/Ausbildung umgehend nach Hause kommst, dürfte nicht schwer fallen, denke ich.

    Du musst halt für dich entscheiden, ob du deine Mutter zumindest grob einweihen möchtest oder nicht. Diese Entscheidung kann dir auch keiner abnehmen. Du solltest dich da professionell beraten lassen (womit wir wieder beim Arztgespräch sind).

    Mach den ersten Schritt und geh zum Arzt. Wenn der getan ist, kannst du die überlegen, wie es weitergehen soll.
     
  7. Linus

    Linus Neuer Benutzer

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    Gut. Ich hab zwar mega Angst dass irgendwas bei mir kaputt ist und es auszusprechen ist auch nicht gerade angenehm, aber gut, ich werd einen Termin machen. Puh-das ist eine überwindungsarbeit aber ich werde berichten wie es lief. (Diagnosen und so möglicherweise nicht aber zumindest den beweis dass uch dort war.)

    Dann hätte ich noch eine Interessensfrage-wie bist du danals damit umgegangen, empfandest du es als genauso unnatürlich?
    Musst natürlich nicht beantworten da es etwas sehr persönliches ist.
    Danke für die Ratschläge,
    Linus.
     
  8. Misterio

    Misterio Benutzer

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    Guten Morgen. Ich kann natürlich nicht sagen, ob es bei mir so heftig war, wie du es bei dir schilderst, da das schon 18 Jahre her ist aber für mich war das halt eine Phase im Leben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass daran irgendetwas krankhaft war. Das "Unbekannte" hat mich natürlich gereizt und ja, ich sprang deutlich sensibler auf jeden Form der Weiblichkeit an (wenn man das so nennen kann).

    Wie ich damit umgegangen bin? Ich habe erlebt, wie ich drauf bin und habe das als mein Ich akzeptiert. Wohlwissend, dass das höchstwahrscheinlich nur eine Phase ist (Hormonchaos). Das hat sich dann auch glücklicherweise bewahrheitet. Es ist aber schon eine ganze Weile her und Zugriff auf Fetisch-Videos oder Lolicons hatte ich nie.

    Als ich in der Pubertät war, habe ich mit einem 56k Modem surfen dürfen. Ich wahr schon erwachsen, als der erste DSL-Anschluss angeschafft wurde. Das Internet bietet dir halt Möglichkeiten, die ich damals nicht hatte. Deswegen ist das auch schwer zu vergleichen.

    Was ich dir aber garantieren kann: Mit den Jahren betrachtet man das Sexuelle aus einer anderen Perspektive. Ich würde sagen man ist "kontrollierter".