Bin soo alleine

Dieses Thema im Forum "Beziehung, Partnerschaft" wurde erstellt von Witwer46, 6 Oktober 2019.

  1. Witwer46

    Witwer46 Gast

    Hallo.ich habe vor 2 jahre meine partnerin an krebs verloren.meine eltern sind auch beide an krebs gestorben.mir geht es zwar einigermaßen gut(haus arbeit zu meiner rente.).und ich lebe nir noch weil ich meine hunde habe.sonst hätte ich mich schon umgebracht,den das leben hat für mich so keinen sinn.ich bin immer für alle da und wen ich mal refen will oder hilfe brauche hat keiner zeit.eine neue partnerin zu finden ist nicht so einfach für mich da ich nicht so oft ausgehe sondern lieber bei meine hunde bleibe.ich bin wirklich ein lieber mensch tue für meine bekannte alles und werde nur ausgenützt.jetzt kommt langsam wieder Weihnachten und ich bin wieder alleine.ich spiele mit dem gedanken mich an diesem tag umzubringen!! Warum finde ich nicht eine liebe frau die ich lieben und verwöhnen kann.der sex spielt dabei nur eine sehr kleine rolle,ich möchte nur jemand zum lieben haben.
     
  2. Diesel

    Diesel Erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    25 Februar 2018
    Beiträge:
    376
    Hallo Witwer, kann dir zur Zeit auch keinen Trost spenden, da es mir auch micht Gut geht! Nur so viel:
    MACHST DU EINE SELBSTMORD ANKÜNDIGUNG, IST DAS FORUM VERPLICHTET DIESE DER POLIZEI ZU MELDEN UM DICH DAVOR ZU SCHÜTZEN! Bedenke beim nächsten mal, gegen dich oder Andere etwas an zu Kündigen!!!
     
  3. Achim

    Achim Sehr erfahrener Benutzer

    Registriert seit:
    17 Mai 2007
    Beiträge:
    1,281
    Ort:
    Bonn
    Lieber Witwer46!

    Es stimmt. Du hast ja recht, es kommt ja wirklich vor: Dann kommt der Kummer, kommt die Trauer, kommt die Angst. Und nirgendwo ist noch ein Licht, das Mut macht, wärmt… und tröstet, hilft. Wie soll man da noch leben? Wofür? Für wen? Dann ist das Leben schwer ‒ und schwer sind uns die Glieder. Dann fragen wir: »Liebt mich noch wer?« ‒ und haben keine Lieder.

    Es stimmt. Du hast ja recht. Wir gehen dann nicht raus, nicht unter Menschen; alles ist bei ihnen viel zu lärmig, viel zu grell. Der Schmerz will, dass es leise um uns ist ‒ und bloß nicht allzu hell! Ich denke sehr: Das Leben ist Dir gerade eine Last ‒ und bin so froh, dass Du noch Deine Hunde hast! Da kommt jetzt also dieses Weihnachtsfest ‒ es ist noch eine Weile hin, jedoch kommt es gewiss. Wenn denn irgend es ein Fest gibt, das wir ganz sicher nicht entbehren können ‒ weil es Halt schenkt, Wärme, Licht ‒ dann ist es dieses Weihnachtsfest. Und keine Aussicht haben zu können auf eben gerade dieses: Halt und Wärme, Licht ‒ dann sind wir wie in unserem Lebensnerv getroffen, tief getroffen, und wir wissen ganz und gar nicht, wie’s wohl weitergehen soll.

    Und es stimmt. Du hast ja recht: Was könnte dem Tode ‒ und unserer Sehnsucht nach dem Tode ‒ stärker widerstehen als die Liebe? Von allen Deinen Sehnsüchten, sagst Du, ist die nach der Liebe und der Zärtlichkeit von einer Frau die größte und die tiefste. Und Du hast recht damit, nur allzu recht. Eine Umarmung, lang und warm, die brauchen wir, damit wir atmen und damit wir weitergehen können, nötiger bestimmt als alles Brot zum Essen.

    Du hattest ‒ hast ‒ ganz sicher viel zu tragen. Und wenn Du sagst, dass Du bisweilen denkst, es sei das Beste wohl, auch selbst nicht mehr zu leben, dann zeigt das ja, dass nicht »viel« ist, das auf Deinen Schultern lastet, sondern schlichtweg »zu viel«. Zu sehr drückt die Trauer Dir das Leben und die Sehnsucht danach ab. Deine Eltern hast Du schon an den Krebs verloren ‒ und jetzt auch noch die vielgeliebte Frau. Wer denn drohte etwa nicht, an diesem Übermaß an Trauer still und leise einzugehen wie eine Blume, die verwelkt? ‒

    Du hast gewiss noch mehr zu sagen, zu erzählen, wie es Dir ergangen ist. Ich freue mich, wenn Du noch einmal schreibst!

    Von Herzen liebe Mutmach-Grüße!
    Achim